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Montag, 27. Juni 2016

Neue Freunde, die einen verstehen



In der Jungen Erwachsenen Reha in Bad Oexen war ich nicht nur während der vierwöchigen Reha in guter Gesellschaft. Auch darüber hinaus haben sich tolle Freundschaften entwickelt, sodass wir das letzte Wochenende ein paar Tage gemeinsam am See verbracht haben.

Es tut so wahnsinnig gut sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, denn dort findet man das Verständnis, das man nicht von jedem verlangen kann. Wir konnten bedenkenlos über all unsere Sorgen und Ängste sprechen und zudem jede Menge Spaß haben. Ein tolles Wochenende liegt hinter uns, das wir sicher schon bald wiederholen werden. 

Montag, 18. April 2016

Mein Weg nach der Reha

Die vier Wochen Reha haben mir sehr gut getan. Auch, wenn vier Wochen eine sehr lange Zeit sind. Körperlich bin ich wieder deutlich fitter geworden und ich freue mich, ab heute wieder in meinem Fitnessstudio zu trainieren. Der Austausch mit anderen Krebspatienten hat sehr gut getan und gezeigt, dass man die gleichen Sorgen und Ängste wie andere hat. Auch sind neue Kontakte und Freundschaften entstanden. Die Gespräche mit der Psychologin haben mir an der ein oder anderen Stelle neue Denkweisen ermöglicht und lassen mich zukünftig in der ein oder anderen Situation sicherlich etwas klarer sehen. Insgesamt kann ich die Reha wirklich nur jedem empfehlen und gerade das Junge Erwachsenen Programm ist eine wirklich tolle Sache, die nicht nur Spaß macht, sondern auch neue Wege ermöglicht.



Aber wie geht es jetzt nach der Reha weiter? Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich überlegen muss, welchen Weg ich zukünftig gehen möchte. Mache ich weiter wie bisher, ändere ich das ein oder andere oder schlage ich vielleicht einen ganz neuen Weg ein? Einige aus unserer Reha-Gruppe haben nach der Diagnose z.B. das Studium abgebrochen, das ihnen eigentlich keinen Spaß macht. Beziehungen wurden beendet, weil sie einem nicht gut taten oder der alte Job lässt sich mit der Erkrankung nicht mehr ausüben. Es ermöglichen sich viele neue Wege, die man gehen kann.

Was wird sich bei mir ändern? Auch wenn eigentlich jeder weiß, dass Gesundheit das Wichtigste ist auf der Welt, so wird es einem doch erst so richtig bewusst, wenn die eigene Gesundheit wirklich gefährdet ist. Daher ist mein oberstes Ziel zukünftig besser auf meinen Körper zu achten. Dazu gehören neben viel Sport und Bewegung natürlich eine gute Ernährung, aber auch Entspannung und Achtsamkeit. Was bringt es mir, wenn ich jeden Tag bis zur Erschöpfung im Büro sitze und danach völlig gereizt und ausgepowert nach Hause komme? Nichts. Ist es nicht viel schöner, wenn ich gut gelaunt am Nachmittag nach Hause komme und Zeit für meine Familie und meine Freunde habe? Zeit für mich. Zeit, um Spaß beim Sport zu haben. Zeit, um mich bei einem guten Buch zu entspannen.

Es wird nicht immer leicht, aber ich möchte lernen, besser auf meinen Körper zu hören. Ich möchte lernen einen gesunden Egoismus zu entwickeln. Ich möchte Dinge tun, die mir Spaß machen, die mir gut tun. Ich möchte zu mir selber finden und dabei all meine Lieben um mich herum an die Hand nehmen. Ich kann mich sehr glücklich schätzen, dass mein Partner und meine Familie immer hinter mir standen und mir Halt gegeben haben. Das war das größte Geschenk.

Sonntag, 17. April 2016

Bad Oexen im Überblick

4 Wochen Junge Erwachsene Reha in Bad Oexen. Eine tolle Gruppe, mit der wir viel Spaß hatten. Wir haben zusammen gelacht und zusammen geweint. Wir haben immer zusammen gehalten. Die Reha hat sowohl dem Körper als auch der Seele gut getan und jetzt bin ich zurück in meinem neuen Alltag. Das Leben geht weiter...

Das Reha-Gelände ist sehr schön angelegt und weitläufig. Neben dem Haupthaus, in dem u.a. der Speisesaal, die Schwimmbäder, die Ärzte und ältere Patienten untergebracht sind, gibt es auch einen Sport- und Gymnastik Pavillon und das neuere Gebäude, in dem vor allem die jungen Patienten untergebracht sind. Es gibt Apartments für Familien, einen tollen Spielplatz, eine Sporthalle und auch einen Reitstall. Auch in dem schön angelegten Park mit Teich kann man ein paar entspannte Stunden verbringen und im eigenen Therapiewald findet das Ausdauertraining an der frischen Luft statt.

Die Essenszeiten erinnern leider an das Krankenhaus. Das Frühstücksbuffet ist zwischen 7:00 Uhr und 9:30 Uhr aufgebaut und bietet eine große Auswahl. Um 12 Uhr gibt es dann das Mittagessen. Dieses wird einem schön angerichtet an den Tisch gebracht und zudem gibt es ein Salatbuffet, an dem man sich bedienen darf. Auch wenn viele über das Mittagessen gemeckert haben, so fand ich es im Großen und Ganzen eigentlich sehr gut. Die Portionen sind zwar nichts für den großen Hunger, aber bei Bedarf kann man sich auch problemlos eine zweite Portion bestellen. Oder aber man gibt direkt an, dass man immer eine große Portion haben möchte. Auch das ist bei uns in der Gruppe vorgekommen. Um 17.30 Uhr steht dann bereits das Abendessen als Buffet bereit: Salat, Brot, Aufschnitt und ein täglich wechselnder "Sonderposten", wie z.B. eine Käseplatte, Pizza, Milchreis oder Fischplatte.

Das Sportprogramm wird nach dem ersten Arztgespräch für jeden persönlich zusammengestellt. Da nicht jeder Arzt das gesamte Programm anbietet, sollte man da einfach mal nachfragen, was es sonst noch so gibt. Alternativ kann man seinen Therapieplan auch jederzeit bei einem Arzt ändern lassen. Bei uns gab es folgende Sportangebote: Joggen bzw. Walken, Crosstrainer, Ergometerrad, Handkurbel, Muskeltraining an den Geräten, Zirkeltraining, Bauch-/ Rückengymnastik, Body Workout (Step), Aerofit (Ballsport) und Aquagymnastik. Zudem kann man auch jederzeit in den Fitnessraum gehen und dort selbstständig Ausdauertraining machen. 

Neben Entspannungstraining gibt es auch noch weitere Anwendungen. Patienten mit frischen Narben erhalten z.B. eine Narbenbehandlung. Es gibt Physiotherapie und Massagen. Zudem kann man Wärmepackungen bekommen, Elektrotherapie uvm. Auch das Hirnleistungstraining nehmen viele Patienten in Anspruch.

Der Tagesablauf kann also bei jedem ganz unterschiedlich aussehen. Während der eine Patient die erste Anwendung bereits um 7:00 Uhr hat, muss der andere erst um 11 Uhr loslegen. Wer Lust und Power hat kann seinen Therapieplan gut voll packen und ist somit von 7 bis 17 Uhr beschäftigt. Man kann es aber auch etwas lockerer angehen, ein paar Pausen zwischen den einzelnen Anwendungen einbauen und somit seinen Tag etwas ruhiger gestalten. Da muss jeder schauen, was ihm gut tut.

In den Pausen und an den Abenden ist dann Freizeit angesagt. Wer Ruhe braucht, geht auf sein Zimmer oder raus in den Park und wer Lust auf Gesellschaft hat, der ist nie lange alleine. Im Aufenthaltsraum oder in den Wohnzimmern ist immer etwas los. Egal ob Billard, Dart oder eins der vielen Gesellschaftsspiele im Wohnzimmer... für Unterhaltung ist gesorgt. 

Und wer denkt, dass Reha langweilig ist, der sollte sich in Bad Oexen vom Gegenteil überzeugen lassen. Natürlich kommt es immer auf die Gruppe an, aber bei uns war immer Action angesagt. Spaß haben, Blödsinn machen, abends feiern gehen, Spiele- und Fußballabende, Bowling, Kegeln uvm.  


Dienstag, 5. April 2016

Psychologisches Einzelgespräch

In Bad Oexen hat man neben vielen Sporteinheiten auch die Möglichkeit psychologische Einzelgespräche wahrzunehmen. Dies ist kein Muss und darf jeder für sich selbst entscheiden.

Ich wollte diese unbedingt haben und bin auch sehr froh darüber. Ein Gespräch dauerte bei mir zwischen 40 und 60 Minuten und das Thema kann man ebenfalls aussuchen. Bei den meisten geht es sicherlich um die Verarbeitung der Krankheit, aber man kann auch gerne über andere Dinge sprechen. Auch das habe ich wahrgenommen. Manchmal hilft es eben doch einfach nur mal über alles zu reden.

Die Gespräche können natürlich auch sehr emotional werden und auch wird das ein oder andere Tränchen mal fließen, aber dafür steht bei der Psychologin immer eine Box Tempos bereit...

Ansonsten ist heute ein sehr verregneter Tag. Dennoch habe ich mich tapfer nach draußen zum Joggen begeben. Und ganz ehrlich? Es tat einfach nur gut!


Samstag, 2. April 2016

Der Sommer kann kommen


Nachdem sich die ersten warmen Sonnenstrahlen gezeigt haben, wurde auch hier in Bad Oexen die Sommersaison eröffnet. Frische Blümchen wurden in die Beete gepflanzt und vorallem wurden gemütliche Liegen auf den Wiesen aufgestellt. Da kann man es sich am Wochenende so richtig gut gehen lassen, zumal ohnehin keine Anwendungen stattfinden.

Und um das ganze noch zu toppen waren wir vorhin einkaufen und morgen wird lecker gegrillt. Hier auf dem Gelände gibt es einen schönen Grillplatz, den wir für morgen reserviert haben. Das wird sicher herrlich bei dem schönen Wetter.

Donnerstag, 31. März 2016

Ich will nach Hause

Die Hälfte ist geschafft und seit gestern war ich echt mies drauf. Ich möchte einfach nur nach Hause. Ständig von A nach B laufen, Gruppe hier und Gruppe da. Den ganzen Tag nach Plan abarbeiten und am nächsten Tag geht's weiter. Ich vermisse mein Zuhause. Ich vermisse meinen Freund. Ich vermisse alles mir Vertraute. Heute Mittag war es ganz schlimm. Sobald ich auf dem Zimmer war kamen mir die Tränen. Also raus... Sport machen. Abreagieren. Danach ging es mir auch wieder besser und ich habe noch einen netten Spieleabend mit der Gruppe verbracht. Jetzt gehe ich ins Bett und hoffe, dass die Welt morgen wieder ein bisschen besser ist...

Mittwoch, 30. März 2016

Zeit für mich

Hier in Bad Oexen bekommt jeder seinen Therapieplan zusammen gestellt. Bewegung, Sport, Entspannung und mal mehr und mal weniger interessante Vorträge stehen somit auf der Tagesordnung.

Viel wichtiger ist mir allerdings, dass ich hier MEINEN WEG finde. Wenn ich in zwei Wochen wieder zu Hause bin, zurück im Alltag, dann erstellt mir keiner mehr meinen Therapieplan. Zu Hause bin ich auf mich alleine gestellt und ich muss mehr denn je auf mich und meinen Körper achten.

Natürlich habe ich meinen lieben Freund, Familie und Freunde an meiner Seite, aber ich muss alleine zu mir selbst finden. Daher ist es wichtig, dass ich in meinen Alltag ganz bewusst viel Bewegung, Sport und Entspannung einplane.

Zeit für mich! 
Zeit für meinen Körper! 

Zeit für die Gesundheit!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen herrlichen Tag mit vielen besonderen Momenten. Mein besonderer Moment war heute ein entspannter Spaziergang durch den Park. Alleine unterwegs, die Ruhe, die Sonne und die frische Luft genießen. 

Montag, 28. März 2016

Ostern in Bad Oexen

Die Feiertage hier in Bad Oexen waren recht lange, da an den Tagen keine Therapie stattfindet. Da ist Eigeninitiative gefragt!

Samstag waren wir mittags z.B. einkaufen und haben abends einen tollen Grillabend auf dem Grillplatz des Reha-Geländes gemacht. Das war ein richtig schöner Abend mit der Gruppe. Ansonsten gab es viel Besuch, Restaurantbesuche, Spieleabende im Gruppen-Wohnzimmer und für die sportlich Motivierten unter uns auch das ein oder andere freiwillige Workout. Auf jeden Fall freue ich mich, wenn morgen die Therapie weiter geht...

Mittwoch, 23. März 2016

Vorträge in Bad Oexen

Neben viel Sport und Spaß stehen auch verschiedene Vorträge auf dem Therapieplan.
Diese dauern meist so 30-45 Minuten und sind je nach persönlichem Wissenstand sicher recht informativ. Da ich selbst mich immer viel informiert habe, gab es da für mich leider nicht allzu viel Neues.

Umgang mit Abgeschlagenheit und Schwäche
In diesem Vortrag ging es um die akute und chronische Fatigue. Was ist das? Wie gehe ich damit um? Was kann ich dagegen tun? Um es kurz zu machen: eine Krebserkrankung und deren Therapie machen oft sehr müde und schlapp. An dieser Stelle sollte man nicht immer nur nachgeben und schlafen, sondern aktiv werden und sich bewegen.


Gesunde Ernährung
Dieser Vortrag orientiert sich an den Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Eine gesunde, frische und ausgewogenen Ernährung hilft dem Körper fit zu bleiben. Und die Ernährungsberaterin hat betont, dass es keine Krebsdiät gibt. Zu schade aber auch...


Gesund leben
Das Thema ist als Workshop angeboten worden und greift zum einen nochmal die o.g. Ernährung auf und zum anderen, die regelmäßige Bewegung. Wie kann ich meinen inneren Schweinehund bekämpfen? Was könnte mich daran hindern.


Arztvortrag
Und dann gab es noch einen Arztvortrag in dem bei mir z.B. über Lymphdrüsenkrebs und Leukämie referiert wurde.


Generell muss ich leider sagen, dass die Vorträge keinen großen Mehrwert für mich hatten. Da ich mich bereits intensiv mit meiner Krankheit und Möglichkeiten einem Rezidiv vorzubeugen beschäftigt habe, habe ich keine neuen Erkenntnisse aus den Vorträgen gewinnen können. Dennoch ist es schön, dass es die Vorträge gibt, da sie vielen Patienten ganz sicher helfen ihren Weg zu finden.

Montag, 21. März 2016

Die Therapiepläne in Bad Oexen

Und schon ist auch Tag 5 fast vorbei. Nachdem wir ein entspanntes Wochenende mit einem gemeinsamen Brunch innerhalb der Gruppe hatten und "freiweillig" etwas Ausdauertraining und Ballspiele im Schwimmbad gemacht haben, geht der heutige Montag mit der Therapie weiter.

Am Anreisetag hat jeder Patient ein Arztgespräch. Ein paar kurze Fragen, Herz abhören, Reflexe prüfen und fertig. Danach habe ich mit dem Arzt ganz grob den Therapieplan besprochen. Neben verschiedenen Pflichtprogrammen, wie z.B. Gruppengespräche, Entspannungstraining und diversen Vorträgen ist vorallem das Sportprogramm individuell und kann mit dem Arzt abgestimmt werden.

Bei mir stehen diese Woche z.B. joggen, Crosstrainer, Bauch- und Rückengymnastik sowie ein Body Workout auf dem Plan. Die Kurse wiederholen sich dann im Laufe der Woche und dazwischen gibt es z.B. auch "integratives Schwimmen".

Generell kann der Plan jederzeit in einem Arztgespräch geändert und angepasst werden, sodass auch jeder optimal gefordert werden kann. Mein Plan scheint mir derzeit noch etwas locker, daher werde ich diese Woche bei der Visite mal nach weiteren Kursen fragen.

Die neuen Therapiepläne liegen dann immer in unseren Schließfächern bereit und müssen von uns zu jeder Anwendung mitgenommen und dort von einem Mitarbeiter unterschrieben werden.


Freitag, 18. März 2016

Mein erstes Ausdauertraining seit der Erkrankung

Tag 1 in der JER in Bad Oexen. Mein Programm war heute noch nicht allzu vollgepackt mit Anwendungen, sodass sehr viel Freizeit zwischendurch war. Dadurch zog sich der Tag zwar etwas, aber immerhin konnte ich unsere Gruppe dadurch besser kennenlernen, da man zwischen den Anwendungen oft in der Lobby am Quatschen ist.

Begonnen hat mein erster Tag garnicht gut, nämlich mit einer Blutabnahme um 7:30 Uhr. An diese Uhrzeit muss ich mich erst wieder gewöhnen! Danach ging es zum Frühstück und während andere aus der Gruppe schon die ein oder andere Anwendung hatten, ging es bei mir erst um 11 Uhr los. 

Mein erster Programmpunkt war die Einweisung ins Nordic Walking. Der Arzt hatte mich ganz vorsichtig gefragt, ob ich Nordic Walking mal ausprobieren möchte. Klar... warum nicht. Wenn es nichts ist, dann kann ich die Stöcke einfach wieder abgeben.

Ansonsten gab es heute eine Begrüßung durch die Psychologin und eine sogenannte "Ordnungstherapie". Wir saßen alle, wie in der Uni, in einem Hörsaal und haben einer Dame gelauscht, die uns einen Vortrag über die sechs wichtigen Säulen eines ausgeglichenen Lebensstils gehalten hat. Insgesamt war der Vortrag recht oberflächlich und somit, zumindest für mich,  nicht besonders effektiv.

Tja und dann ging es endlich an mein erstes Ausdauertraining. Seit der Diagnose habe ich keinen Sport mehr gemacht und daher habe ich mich da auch echt drauf gefreut. Für den Anfang durfte ich heute 20 Minuten auf den Crosstrainer. Und was soll ich sagen... es hat echt wieder Spaß gemacht!

Und jetzt muss ich auch schon wieder aufhören zu schreiben, denn wir backen gleich Pizza. Das ist auch gut so, denn ich habe mega Hunger!!


Donnerstag, 17. März 2016

Meine Anreise in Bad Oexen

Heute beginnt endlich meine Reha bzw. Anschlussheilbehandlung in Bad Oexen. Das besondere hier ist, dass es ein spezielles Programm für Junge Erwachsene von 18 bis 32 Jahren gibt. Wir sind mit 16 "jungen Erwachsenen" angereist und sind für die nächsten vier Wochen eine Gruppe. Untergebracht sind alle jungen Patienten in einem separaten Gebäude. Total chic und modern. Mit tollen Aufenthaltsräumen, Kicker, Dart, Billard, Tischtennis uvm. 

Um 12 Uhr ging es dann zum ersten Mittagessen. Unsere Gruppe hat im Speisesaal einen festen Tisch, sodass uns ein Kampf um die besten Plätze erspart bleiben wird. Auch wenn das Mittagessen heute nicht bei allen Gefallen gefunden hat, so gibt es ab morgen jeweils die Auswahl zwischen drei verschiedenen Gerichten. Mittags wird das Essen einem sogar an den Platz gebracht. Das Frühstück und Abendessen ist dann in Buffetform.

Nach dem Essen und Kennenlernen der anderen Patienten hatte jeder ein kurzes Arztgespräch und ansonsten Freizeit. Der Tag verlief daher nur sehr schleppend, sodass ich jetzt gleich auch ins Bett gehen werde.

Der Therapieplan für morgen und Samstag ist erstellt und morgen früh geht es dann los mit einer Blutabnahme um 7:30 Uhr. Also früh aufstehen. In diesem Sinne wünsche ich eine gute Nacht.